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DMSB-Staffel

Die DMSB-Staffel sorgt seit 1972 für die Sicherheit im deutschen Automobilsport. Aus einer Idee von Herbert Linge ist im Laufe der Jahre eine Sicherheitseinrichtung mit einer weltweiten Vorreiterrolle entstanden. Für die Piloten ist es ein beruhigendes Gefühl, wenn sie die DMSB-Staffel am Streckenrand sehen und wissen, dass ihnen im Falle eines Falles in Sekundenschnelle geholfen wird.

Modellprojekt testet künftige Strukturen der DMSB-Staffel
Die DMSB-Staffel muss sich stets auf geänderte Bedingungen einstellen, um auch in Zukunft die besten Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Deshalb wurde das „Projekt Oschersleben“ ins Leben gerufen, in dem seit 2013 die künftigen Strukturen der Staffel getestet und optimiert werden. Das Modellprojekt soll vor allem das Umfeld und die Einsatzbedingungen der DMSB-Staffel optimieren. Außerdem werden den eingesetzten Einheiten der Staffel zusätzliche Aufgaben anvertraut. Ebenfalls neu: Seit 2013 gibt es in Oschersleben keine permanent ausgerüsteten Staffelfahrzeuge mehr. Die Fahrzeuge werden zu den jeweiligen Einsätzen entweder vom Veranstalter oder von der Rennstrecke gestellt.

S-Wagen werden zu FIU und HDU weiterentwickelt
Eingesetzt werden zwei neue Staffelfahrzeug-Typen, die die bisherigen S-Wagen ablösen. Es handelt sich dabei um zeitgemäße Weiterentwicklungen dieser bislang gebräuchlichen Fahrzeuge. Als Fast Intervention Unit (FIU) wird ein SUV (z. B. Volkswagen Touareg) eingesetzt, das mit jeweils drei Personen besetzt ist. Bei der Heavy Duty Intervention Unit (HDU) handelt es sich um einen Transporter (z. B. Volkswagen T5), der mit vier Personen besetzt ist. In dem Staffeldepot in Oschersleben wird die Ausrüstung für beide Fahrzeugtypen vorgehalten und vor dem Einsatz von der jeweiligen Besatzung in das Fahrzeug eingebaut. Außerdem wird künftig insbesondere bei der Absicherung der Unfallstelle ein dritter Mann zum Einsatz kommen.

Umfangreiche Ausbildung
Wer in die DMSB-Staffel aufgenommen werden möchte, der muss zumindest die Lizenz als Sportwart der Streckensicherung besitzen und Vorkenntnisse im Rettungs- und Bergewesen (zum Beispiel bei THW oder Feuerwehr) besitzen. Neben der körperlichen Eignung ist ein Anwärter-Lehrgang zum Einstieg vorgeschrieben. Später bilden sich Staffelmitglieder regelmäßig fort. Mit entsprechenden Lehrgängen ist auch die Team- und Einsatzleitung möglich. Details zur Ausbildung und den Voraussetzungen finden sich in der Ausbildungsrichtlinie.

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Koordinator

  •  Niels Wittich

    Niels Wittich

    Koordinator mobile Streckensicherung