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Sportwarte im Motorradsport

Die folgende Tabelle zeigt die Vielfalt der Aufgaben, die Sportwarte im Motorradsport übernehmen. Wenn Sie die weiteren Tabs in dieser Rubrik anwählen, erhalten Sie weitere Informationen zum jeweiligen Aufgabenfeld bzw. zu den Sportwartlizenzen, die in der jeweiligen Disziplin erworben werden können. Neben den Basisinformationen sind dort auch alle wichtigen Dokumente zu finden. Auch die Referenten, die für die Ausbildung zuständig sind, werden dort vorgestellt.

 

 

Übersicht: Lizenzstufen im Motorradsport

Ausbildungsgänge im Straßensport

Rennleiter und Leiter der Streckensicherung sind zentrale Rollen im Geschehen einer Rennveranstaltung. Der Rennleiter (RL) steht vom Genehmigungsverfahren bis zur Durchführung des Events an der Spitze der Organisation. Vor Ort ist er für die reibungslose, sportlich-faire Durchführung und die Einhaltung der sportrechtlichen Bestimmungen und Reglements verantwortlich. Ihm zur Seite steht der Leiter der Streckensicherung (LS), der dafür Sorge trägt, dass die Strecke gemäß der DMSB-Streckenlizenz aufgebaut und mit den vorgeschriebenen Sportwarten und Hilfsdiensten besetzt wird. Während der Veranstaltung koordiniert er alle Sportwarte der Streckensicherung sowie die Fahrzeuge der mobilen Streckensicherung. Beide Funktionen sind damit extrem verantwortungsvoll. Entsprechend wichtig ist eine fundierte und sorgfältige Ausbildung sowie die regelmäßige Fortbildung der lizenzierten Sportwarte in diesen Funktionen. Themen sind dabei unter anderem die Vermittlung sportrechtlicher Vorschriften und Zusammenhänge, die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Funktionsträgern an der Rennstrecke oder die konkrete Bearbeitung von Fallbeispielen aus der Praxis.

Um diese Funktionen ausüben zu können, ist neben der fundierten theoretischen Ausbildung der Erwerb von Praxiserfahrungen unerlässlich. Deshalb sehen die Ausbildungsrichtlinien vor, dass zunächst eine Reihe von Veranstaltungen als Anwärter absolviert werden muss. Um die Rennleiterlizenz zu erwerben, muss zudem zuvor die Ausbildung zum Leiter der Streckensicherung absolviert worden sein. Der Einstieg in diese Funktionen ist damit das Engagement als Anwärter zum Leiter der Streckensicherung. Details finden sich in den Ausbildungsrichtlinien für beide Funktionen.

Dokumente zum Ausbildungsgang

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Die Referenten in diesem Ausbildungsgang

  •  Ralph Bohnhorst

    Ralph Bohnhorst

    Seminarleiter

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Ausbildungsgänge im Bahnsport

Die DMSB Academy bietet für zentrale Funktionen im Bahnsport die Aus- und Fortbildungen an, die für den Erwerb oder den Erhalt der Lizenz als Rennleiter (RL), Sportkommissar (SK) oder Schiedsrichter (SR) notwendig sind. Ergänzt werden diese Seminare durch den Erwerb von praktischen Erfahrungen an der Rennstrecke.

Der Rennleiter ist auch im Bahnsport für die gesamte Veranstaltungsorganisation verantwortlich. Vom Genehmigungsverfahren über die Durchführung bis zur Nachbereitung und Berichterstattung sorgt er für die reibungslose, sportlich-faire Durchführung der Veranstaltung unter Einhaltung der sportrechtlichen Bestimmungen und Reglements. Er ist zudem dafür verantwortlich, dass die Rennstrecke gemäß dem DMSB-Bahnabnahme-Protokoll aufgebaut und mit den vorgeschriebenen Sportwarten und Hilfsdiensten besetzt wird. Während der Veranstaltung koordiniert er alle exekutiv tätigen Sportwarte sowie die Fahrzeuge der Bahninstandsetzung.

Der Sportkommissar überwacht gemeinsam mit dem Schiedsrichter eine Bahnsportveranstaltung und wacht über die Einhaltung der geltenden sportlichen Bestimmungen. Darüber hinaus überprüft er alle notwendigen Genehmigungs- und Versicherungsunterlagen der Veranstaltung. Vor Training und Rennen stellt er gemeinsam mit Rennleiter und Schiedsrichter sicher, dass alle Sicherheitseinrichtungen vorhanden und das DMSB-Bahnabnahme-Protokoll erfüllt wird. Er leitet die Sportwarte-Sitzungen und entscheidet gemeinsam mit dem Schiedsrichter über die Auslegung der Ausschreibung, Veranstaltungsverschiebung/-absage, Sportstrafen und eingereichte Proteste.

Der Schiedsrichter wacht gemeinsam mit dem Sportkommissar über die Einhaltung aller geltenden Regelwerke. Bei Veranstaltungen ohne Sportkommissar bildet er die oberste sportrechtliche Kontrollinstanz. Er alleine entscheidet über Start und Abbruch von Trainingsdurchgängen und Rennläufen. Im Rahmen des FIM- und DMSB-Reglements trifft er Tatsachenentscheidungen, spricht Verwarnungen oder Disqualifikationen aus und entscheidet über Zieleinlauf und Ergebniserstellung. Vor Training und Rennen stellt er gemeinsam mit Rennleiter und Sportkommissar sicher, dass alle Sicherheitseinrichtungen vorhanden sind und die Vorgaben des DMSB-Bahnabnahme-Protokolls erfüllt werden. In Sportwarte-Sitzungen entscheidet er gemeinsam mit dem Sportkommissar zum Beispiel über Veranstaltungsverschiebungen oder -absagen, Sportstrafen und eingereichte Proteste.

Allen drei Funktionen ist gemeinsam, dass es sich um verantwortungsvolle Aufgabengebiete handelt, in denen Neutralität, soziale und fachliche Kompetenz auf hohem Niveau gefordert sind. Eine fundierte und sorgfältige Ausbildung sowie die regelmäßige Fortbildung sind deshalb unerlässlich. Themen sind dabei unter anderem die Vermittlung sportrechtlicher Vorschriften und Zusammenhänge, die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Funktionsträgern an der Rennstrecke oder die konkrete Bearbeitung von Fallbeispielen aus der Praxis. Um diese Funktionen ausüben zu können, ist neben der fundierten theoretischen Ausbildung bei der DMSB Academy das Erwerben von Praxiserfahrungen wichtig. Deshalb sehen die Ausbildungsrichtlinien vor, dass zunächst eine Reihe von Veranstaltungen als Anwärter absolviert werden muss. Um die Schiedsrichterlizenz zu erwerben, muss zudem zuvor die Ausbildung zum Rennleiter oder Sportkommissar der Lizenzstufe A absolviert worden sein. Details finden sich in der Ausbildungsrichtlinie Bahnsport.

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Die Referenten in diesem Ausbildungsgang

  •  Christian Froschauer

    Christian Froschauer

    Seminarleiter

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Ausbildungsgänge im Enduro- und Trialsport

Enduro- und Trialsport haben eine große Gemeinsamkeit: Hier geht es darum, mit dem Motorrad in schwierigem Gelände besser voranzukommen als die Konkurrenten. Ob es sich um lange Distanzen voller Unwägbarkeiten handelt wie im Endurosport oder um einen mit Schwierigkeiten gespickten Parcours wie im Trial: Immer sollen die Abläufe fair, sicher und transparent sein. Die DMSB Academy bietet deshalb für die wichtigsten Funktionäre beider Sportarten eine fundierte Aus- und Fortbildung.

Der Fahrtleiter übernimmt in beiden Sportarten eine zentrale Rolle, denn er steht von der Terminanmeldung und der Einholung von Genehmigungen bis hin zur sportlich-fairen und sicheren Durchführung der Veranstaltung an der Spitze der Organisation. Ein wichtiges Ziel der Ausbildung ist deshalb, die Funktionäre über den Aufbau, die Durchführung und die Besonderheiten der Veranstaltungsorganisation im Enduro- und Trialsport zu informieren und zu schulen. Besondere Verantwortung übernehmen in beiden Sportarten die Sportkommissare bzw. Schiedsrichter als Hüter der Regeln. Gerade im Indoor-Trial (Schiedsrichter) und Outdoor-Trial (Sportkommissar) haben sie die alleinige Entscheidung über zu treffende Maßnahmen oder über Proteste. Überlegtes, kluges und menschlich integeres Handeln sind neben der detaillierten Regelkenntnis und Sicherheit in der Anwendung für ihn oberstes Gebot. Dies, zumal er immer sofort und nach jeder Sektion – meist vor Publikum – ansprechbar ist.

Die Ausbildung im Rahmen der Academy-Seminare wird dabei ergänzt durch ausführliche Praxiserfahrung. Bevor der Fahrtleiter-Lizenzlehrgang absolviert werden kann, ist zunächst eine Anzahl von Pflichtveranstaltungen als Anwärter zu absolvieren. Anschließend können erfahrene Fahrtleiter sich zu Sportkommissaren fortbilden und schließlich ihre Lizenz bei der DMSB Academy erwerben. Auch die regelmäßige Auffrischung und Weiterbildung erfolgt im Rahmen der entsprechenden, hier angebotenen Seminare.

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Die Referenten in diesem Ausbildungsgang

  •  Petra Hartauer

    Petra Hartauer

    Seminarleiter

  •  Gerhard Putz

    Gerhard Putz

    Seminarleiter

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Ausbildungsgänge im Motocross und SuperMoto

Rennleiter und Sportkommissare spielen im Geschehen von Motocross- und SuperMoto-Veranstaltungen zentrale Rollen, die mit großer Verantwortung verbunden sind. Entsprechend wichtig ist eine fundierte und sorgfältige Ausbildung sowie die regelmäßige Fortbildung dieser Funktionäre, für die die DMSB Academy Sorge trägt.

Der Rennleiter steht vom Genehmigungsverfahren bis zur Durchführung des Events an der Spitze der Organisation. Vor Ort ist er für die reibungslose, sportlich-faire Durchführung und die Einhaltung der sportrechtlichen Bestimmungen und Reglements verantwortlich. Er trägt dafür Sorge, dass die Strecke gemäß der DMSB-Streckenlizenz aufgebaut und mit den vorgeschriebenen Sportwarten und Hilfsdiensten besetzt wird. Während der Veranstaltung koordiniert er alle Sportwarte.

Neben der fundierten theoretischen Ausbildung sind Praxiserfahrungen unerlässlich, um diese Funktionen ausüben zu können. Deshalb sehen die Ausbildungsrichtlinien vor, dass zunächst eine Reihe von Veranstaltungen als Anwärter absolviert werden müssen. Der Weg führt von Anwärter-Einsätzen zum Lehrgang für die Qualifikation zum Leiter der Streckensicherung Offroad A und anschließend zur Rennleiter-Lizenz der Stufe B. Wer auf dieser Lizenzstufe weitere Pflichteinsätze absolviert hat, kann die Prüfung zum Rennleiter A ablegen. Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, die Prüfung zum Sportkommissar der Stufe B abzulegen. Im letzten Schritt auf nationaler Ebene steht nach weiteren Anwärter-Einsätzen die Prüfung zum Sportkommissar der Stufe A auf dem Programm. Sportwarte, die bei Welt- und Europameisterschaften tätig werden wollen, müssen zusätzlich noch einen Lehrgang mit Prüfung der FIM besuchen. Hierzu ist als Mindest-Voraussetzung die DMSB- Rennleiter-Lizenz der Stufe A erforderlich. Details finden sich in den Ausbildungsrichtlinien für beide Funktionen.

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Die Referenten in diesem Ausbildungsgang

  •  Gerd-Wilhelm Hilbrands

    Gerd-Wilhelm Hilbrands

    Seminarleiter

  •  Uwe Petzold

    Uwe Petzold

    Seminarleiter

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Ausbildungsgänge für Schiedsrichter im Motoball



Zwei Schiedsrichter leiten gemeinsam ein Motoballspiel und verschaffen dem Regelwerk Geltung. Sie sind in der Funktion als Sportkommissare die alleinigen Leiter und direkten Ansprechpartner der Motoballspieler. Jeder Schiedsrichter beeinflusst durch sein Verhalten maßgeblich den Verlauf eines Motoballspiels und ist daher nicht nur ein unverzichtbarer Teil jedes Spiels, sondern trägt auch eine hohe Verantwortung. Deshalb darf er sich bei seiner objektiven und fairen Entscheidungsfindung in keiner Weise beeinflussen lassen.

Um diesen Voraussetzungen gerecht zu werden, bedarf es guter Regelkenntnisse. Körperliche Fitness und die Fähigkeit zur objektiven Beurteilung von Spielvorgängen sind ebenfalls ein Muss. Die Auslegung des Regelwerks und die Anwendung geeigneter Maßnahmen sind die Voraussetzung, um eine gute Leistung als Schiedsrichter zeigen.

Wegen der Komplexität der Aufgaben und der hohen Verantwortung hat die Aus- und Weiterbildung von Schiedsrichtern im Motoball ein hohes Gewicht. Hierbei werden die Schiedsrichter auf Regelsicherheit und besonders auf die Auslegung und Anwendung geschult. Der Umgang mit Spielern und Offiziellen ist ebenso Bestandteil der Ausbildung wie technisches Verständnis und die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen im Motorsport.

Praktische Erfahrungen sammeln die Anwärter in Jugendspielen und -turnieren. Dabei werden sie von Schiedsrichterbeobachtern begleitet und angewiesen.

Um Schiedsrichter im Motoball zu werden, bedarf es eines hohen Engagements, einer großen Flexibilität. und körperlicher Fitness. Details finden sich in den Ausbildungsrichtlinien.

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Die Referenten in diesem Ausbildungsgang

  •  Lothar Grabs

    Lothar Grabs

    Seminarleiter

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Ausbildungsgänge für Technische Kommissare

Der Technische Kommissar ist verantwortlich für alle technischen Belange einer Motorrad-Rennveranstaltung. So ist er im Rahmen der technischen Abnahme zu Beginn der Veranstaltung derjenige, der die Bikes der Teilnehmer auf Sicherheit und Regelkonformität überprüft. Dazu zählen auch die Geräuschmessung und die Überprüfung der vorgeschriebenen Schutzkleidung. Während des laufenden Events, aber auch nach dem Abschluss des Wettbewerbs nimmt er auf Anweisung des Rennleiters oder der Sportkommissare technische Überprüfungen vor. Dazu muss er über handwerkliche Fähigkeiten verfügen, um etwa den Hubraum zu messen. Der „Techniker“ richtet auch den Parc Fermé ein und überwacht ihn.

Wer im Motorradsport als Technischer Kommissar tätig werden möchte, muss schon vor der Lizenz-Prüfung über eine einschlägige technische Ausbildung verfügen. Die motorsportliche Ausbildung erfolgt danach
disziplinübergreifend. Die Prüfung erfolgt deshalb auch in allen Motorrad-Disziplinen als theoretische Prüfung mit einem ausführlichen Praxisteil.

Der Weg zur Lizenz führt für Technische Kommissare über Einsätze als Anwärter. Dabei werden die Feinheiten der technischen Abnahme vermittelt. Nach bestandener Prüfung der Stufe B können bereits Einsätze bei Veranstaltungen mit entsprechendem Status absolviert werden. Um in die Lizenz- Stufe A aufzusteigen, stehen danach erneut Praxiseinsätze auf dem Programm, anschließend kann die Prüfung abgelegt werden. Technische Kommissare der Stufe A können auf nationaler Ebene bei allen Veranstaltungsarten tätig werden. Technische Kommissare, die bei Welt- und Europameisterschaftsläufen tätig werden wollen, müssen zusätzlich noch einen Lehrgang mit Prüfung der FIM besuchen. Voraussetzung ist der Besitz der DMSB-Lizenz der Stufe A. Details finden sich in der Ausbildungsrichtlinie.

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Die Referenten in diesem Ausbildungsgang

  •  Gerd-Wilhelm Hilbrands

    Gerd-Wilhelm Hilbrands

    Seminarleiter

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Organisationsleiter-Lizenz

Das Aufgabengebiet von Organisationsleitern bei Motorsportveranstaltungen ist äußerst vielfältig, denn sie sind für all das zuständig, was abseits des reinen sportlichen Geschehens auf Strecke und Piste zu organisieren ist. Das Tätigkeitsspektrum reicht von der Werbung vor dem Event über die Lenkung von Zuschauerströmen bei einer Rallye bis zur Planung von Fahrerlager oder Servicepark. Das immer anspruchsvollere Aufgabenfeld bringt es mit sich, dass die (früher lizenzfreie) Organisationsleiter-Aufgabe in das System der Sportwartelizenzen aufgenommen wird. Durch die Sicherung und Vereinheitlichung hoher Qualitätsstandards in der Ausbildung der DMSB Academy erhalten künftig alle Sportwarte das notwendige Rüstzeug und sportrechtliche Knowhow für ihren Einsatz.

Übergangsregelung ab 2019

Bislang war eine Organisationsleiter-Lizenz für kein Event zwingend vorgeschrieben. Dies ändert sich im kommenden Jahr. 2019 und 2020 können Organisationsleiter entweder eine Fortbildung besuchen, um eine 3-Jahreslizenz zu erhalten, oder ohne Fortbildung lediglich eine Jahreslizenz beantragen. Ab 2021 entfällt diese Übergangslösung, und es werden keine Jahreslizenzen mehr ausgestellt. Es werden dann nur noch 3-Jahreslizenzen nach dem Besuch einer Fortbildung ausgegeben.

Der Referent in dieser Weiterbildung

  •  Heinz-Jürgen Stamm

    Heinz-Jürgen Stamm

    Seminarleiter

Ausbildung für Veranstaltungssekretäre

Das Aufgabenspektrum der Veranstaltungssekretäre im Motorradsport ist extrem vielfältig. In Abstimmung und im Auftrag des Rennleiters sind sie für administrative Aufgaben zuständig und werden damit zur Schaltzentrale für viele Abläufe außerhalb des reinen Rennbetriebs auf Strecke und Piste. Dazu gehört etwa die Organisation und Durchführung der Dokumentenabnahme, die Ausgabe von Veranstaltungs- und Tageslizenzen oder die Veröffentlichung von Starterlisten, Ausführungsbestimmungen sowie Zeiten- und Ergebnislisten. Durch ihre zentrale Funktion in der Rennorganisation sind Veranstaltungssekretäre auch die erste Anlaufstelle und Kontaktperson für Fahrer, Helfer und Bewerber. So nehmen Sie auch Proteste entgegen und leiten sie weiter. Schon im Vorfeld einer Veranstaltung sind Veranstaltungssekretäre darüber hinaus meist in die Planungen einbezogen. So bearbeiten sie etwa Nennungen, rechnen Nenngelder ab und stellen auch hier eine wichtige Unterstützung des Rennleiters dar.

Übergangsregelung ab 2019

Die Lizenz für Veranstaltungssekretäre ersetzt ab 2019 die bislang qualifikationsfreie Sportwartlizenz für Rennsekretäre. Sie wird nur noch nach der Teilnahme an einer Aus- bzw. Fortbildungsmaßnahme der DMSB Academy ausgestellt. Die Umsetzung der Neuerungen erfolgt dabei schrittweise: 2019 und 2020 können Veranstaltungssekretäre entweder eine Fortbildung besuchen, um eine 3-Jahreslizenz zu erhalten, oder ohne Fortbildung lediglich eine Jahreslizenz beantragen. Ab 2021 entfällt diese Übergangslösung. Es werden keine Jahreslizenzen mehr ausgestellt. Es werden dann nur noch 3-Jahreslizenzen nach dem Besuch einer Fortbildung ausgegeben.

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Die Referenten in diesem Ausbildungsgang

  •  Dennis Broedel

    Dennis Broedel

    Seminarleiter

Weitere Referenten

Ausbildungsgänge für Zeitnehmer

Zeitnahmekommissare (ZK) sind bei Motorsportveranstaltungen für die korrekte Ermittlung der von den Teilnehmern erzielten Zeiten, von zurückgelegten Runden und weiteren als Wertungsgrundlage dienenden Kriterien zuständig. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Rennleiter (bzw. speziell im Automobilsport auch dem Rallyeleiter) sowie mit der Dokumentenabnahme der jeweiligen Veranstaltung gehört dabei zu seinem Aufgabenspektrum.

Die Ermittlung der Zeiten erfolgt dabei auf unterschiedlichste Arten, die durch die spezifischen Besonderheiten der Disziplin und den jeweils gültigen Reglements vorgegeben werden. So gelten zum Beispiel bei Rundstreckenrennen verschiedene Wertungsmodi für Automobile und Motorräder. Bei Rallyes fließen Bordkarten und einzuhaltende Zeitvorgaben zwischen Zeitkontrollen mit in die zeitlichen Wertungen ein. Bei Slaloms sind Zeitstrafen wegen Fehlern mit zu verarbeiten. Unterstützt werden  Zeitnehmer immer stärker durch den Einsatz moderner Zeitmess-Technik und IT-Systeme. Deshalb spielt auch Technik- und EDV-Verständnis im Anforderungsprofil für Zeitnahme-Kommissare eine wichtige Rolle.

Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben sind Zeitnahme-Kommissare zu unbedingter Genauigkeit und Neutralität verpflichtet, damit die Ergebnisse korrekt erstellt und die richtigen Teilnehmer als Sieger geehrt werden können. Zeitnahme-Kommissare können aufgrund ihrer universellen Ausbildung sowohl im Automobil- als auch im Motorradsport tätig werden und müssen deshalb in beiden Bereichen umfangreiche Kenntnisse der Zeitnahme- und Wertungsmodalitäten besitzen.

Die Ausbildung zum Zeitnahme-Kommissar sollte immer durch einen erfahrenen Kollegen aus dem näheren Umfeld stattfinden und eng begleitet werden. Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung sind mehrere praxisorientierte Anwärter-Einsätze in unterschiedlichen Bereichen. In der Prüfung werden die mittlerweile überwiegend elektronisch unterstützten Zeitnahme- und Auswertungsmethoden im manuellen Modus abgefragt, sodass die Zeitnahme-Kommissare auch bei Technikpannen in der Lage sind, Ergebnisse manuell zu erstellen. Die Prüfungsbereiche und -voraussetzungen sind in den Ausbildungsrichtlinien aufgeführt.

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Die Referenten in diesem Ausbildungsgang

  •  Yasin Özer

    Yasin Özer

    Seminarleiter

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Ausbildungsgänge Sportwart Dragster

Das aus den USA stammende Drag Racing ist eine spektakuläre Disziplin, die in Deutschland nicht häufig zu erleben ist. Doch wer einmal bei diesen Beschleunigungsrennen zu Gast war, der kommt in der Regel wieder – denn das Spektakel auf der „Drag Strip“ genannten Strecke ist groß. Für den sportlich-fairen und sicheren Ablauf unerlässlich sind Rennleiter (RL), Zeitnehmer (ZN), Starter (ST) und der Leiter der Streckensicherung (LS), für deren Aus- und Fortbildung die DMSB Academy eigene Lehrveranstaltungen eingerichtet hat, die sie auf ihre Aufgaben vorbereiten.

Der Rennleiter hat die Gesamtverantwortung der Veranstaltung vom Zeitpunkt der Anmeldung bis zur Durchführung. Für den Aufbau der Strecke gemäß den Vorgaben der DMSB-Streckenlizenz ist der Leiter der Streckensicherung zuständig. Er steuert während der Veranstaltung die eingesetzten Streckenposten sowie den Einsatz von Rettungskräften. Der Zeitnehmer ist für den genauen Aufbau der Zeitnahme-Lichtschranken, die Bedienung des Zeitnahmecomputers, sowie für die korrekte Erstellung und Ausgabe von Qualifikationslisten und Flowcharts verantwortlich. Der Starter steuert den gesamten Vorstartablauf und schaltet die Startampel. Die Technischen Kommissare überprüfen die Fahrzeuge der Teilnehmer auf Konformität mit dem technischen Reglement sowie die Sicherheitsausrüstung der Fahrer.

Die einzelnen Funktionäre müssen sich in Theorie und Praxis qualifiziert haben, um ihre Positionen ausüben zu können. Details hierzu finden sich in der gemeinsamen Ausbildungsrichtlinie für Rennleiter, Leiter der Streckensicherung, Zeitnehmer, Technische Kommissare und Starter im Dragstersport.

Dokumente zum Ausbildungsgang

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Die Referenten in diesem Ausbildungsgang

  •  Manfred Kometz

    Manfred Kometz

    Seminarleiter

Weitere Referenten

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