Ruben Zeltner als doppelter Rallyemeister geehrt

Aus den Händen von DMSB-Präsidiumsmitglied Dr. Hans-Gerd Ennser erhielt Ruben Zeltner am vergangenen Wochenende die Siegertrophäe für den Gewinn der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM). Stand dieser Titel bereits vor dem Finalwochenende fest, konnte sich der neue Champion bei der ADAC 3-Städte-Rallye doppelt freuen: Auch im ADAC Rallye Masters sicherte er sich den Titel.

Zeltner hatte mit Ehefrau Petra zuvor beim vierzehnten gemeinsamen Lauf von DRM und ADAC Rallye Masters eine wahre Triumphfahrt hingelegt: Im Porsche 911 GT3 R holte er seinen achten Gesamtsieg in der laufenden Saison. Nach den sechs Wertungsprüfungen (WP) über 102,23 Bestzeit-Kilometer lief das Rallye-Ehepaar 1:06,5 Min. vor den Zweitplatzierten Hermann Gaßner  / Karin Thannhäuser (Surheim / Teisendorf, Mitsubishi Lancer R4) im Ziel ein. Die Reihenfolge der Top-Drei in der DRM-Tabelle blieb beim Finale unverändert: Meister Zeltner (222 Punkte) schließt die Saison vor Gaßner junior (165) und Gaßner senior (140) ab. Im ADAC Rallye Masters beschloss Zeltner (222 Punkte) die Saison vor Hermann Gaßner senior (199) und ADAC-Opel-Junior Marijan Griebel (168).

Als Ruben Zeltner das Ziel im Haslinger Hof (Kirchham) erreichte, konnte er sich freuen: „Das war eine perfekte Saison für mich, in der einfach alles funktioniert hat“, strahlte der Geschäftsführer des Sachsenrings nach dem Titel-Double. „Dieser Sieg spiegelt den Verlauf der ganzen Saison wider“, beschrieb er nach der fehlerfreien Leistung. Zeltner fügte seiner Erfolgsstory bei seinem zehnten Start in diesem Jahr nicht nur den achten Gesamtsieg, sondern auch die siebte Powerstage-Bestzeit hinzu. Diese Ausnahmeleistung konnten auch die Konkurrenten am Schluss neidlos anerkennen: „Gegen Ruben Zeltner, war auch an diesem Wochenende nichts zu machen. Rubens Porsche ist schnell und er selbst ein sehr guter Fahrer“, bilanzierte der als Titelverteidiger des ADAC Rallye Masters angetretene Hermann Gaßner nach dem Finale. Er liegt in der Endabrechnung der ADAC-Masters-Saison auf Tabellenplatz zwei. „Ich habe den Masters-Titel nicht verloren, sondern den Vize-Titel gewonnen“, zog er ein positives Fazit. „Unsere Saison verlief eigentlich optimal, wir haben das maximal Mögliche herausgeholt. “

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