DSM: Felix Budzisch ließ auch in Bitburg nichts anbrennen

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Die vorletzte Station der Saison in der Deutschen Slalommeisterschaft war der Flugplatz Bitburg. Der EMSC Bitburg veranstaltete am dritten August-Wochenende seinen 29. und 30. ADAC/EMSC-Slalom, bei dem die 2.200 Meter lange Strecke den Fahrern alles abverlangte. Flüssig und schnell gesteckt wies der Kurs eine Doppelgasse aus, aus der es heraus in Schweizer ging, die doch einigen zum Verhängnis wurden. Für die von A bis Z top organisierte und durchgeführte Veranstaltung erhielt der EMSC Bitburg viel Lob.

Tabellenführer Budzisch holt sich die Siege Nummer sieben und acht in der laufenden Saison und konnte sich damit bei jeder DSM-Veranstaltung des Jahres als Sieger feiern lassen. Allerdings sorgte Michael Thurner auf seinem pfeilschnellen Gruppe-F- Mazda beinahe für die erste Niederlage am Samstag. Mit gerade mal 0,28 Sekunden Rückstand auf Platz eins düpierte er die komplette restliche Gruppe-H-Riege und wurde mit seinem MX5 Zweiter im Gesamtklassement. Eine Top-Leistung gab es auch von Eric Staubach mit Rang drei am Samstag. Vierter wurde Axel Duffner auf seinem BMW M3 und Fünfter Andre Borkowsky mit einem BMW 318is. Auch am Sonntag rangierte Budzisch auf Platz eins, gefolgt von Thurner. Diesmal landete Hans-Martin Gass auf dem dritten Rang, Vierter wurde Staubach, Reinhard Nuber kam auf Platz fünf.

Division 1: Knappe Entscheidung
Insgesamt 13 Starter stellten sich in Division I der Herausforderung. Der Sieger an beiden Tagen hieß Rene Hoffmann (BMW Compact). Samstag wurde auf Platz zwei Thomas Weber (Mazda MX5) gewertet, der gerade einmal 0,01 Sekunden Rückstand hatte. Manfred Bläsius kam auf Platz drei. Sonntags profitierte Markus Kroner von Fehlern seiner Konkurrenten und wurde auf dem neuen Compact Dritter hinter Hoffmann und Bläsius.

Full House in Division II
In der Division II wurden 23 Teilnehmer gezählt. In diesem vollen Teilnehmerfeld ließ Roland Wallrab am Samstag nichts anbrennen, der vor Daniel Dichter gewann. Dritter wurde Tim Kleinsorg. Alle drei bewegten ihre BMWs äußerst flott durch den Parcours. Eine kleine Überraschung war am Sonntag der Divisionssieg für Daniel Dichter im G3-318is vor Wallrab auf Position zwei und – wie schon tags zuvor – Tim Kleinsorg als Drittem. Damit hatte der erste DM-Kandidat an beiden Tagen voll gepunktet.

Division III: Klare Entscheidungen
Acht Teilnehmer traten in der Division III an, die an beiden Tagen eine klare Angelegenheit für Robert Maslonka war. Der eigentlich im Bergrennsport beheimatete Sieger fährt immer wieder gerne DM-Slaloms, wenn es der Terminkalender zulässt. Auf Platz zwei landete am Samstag Markus Endress mit seinem Peugeot 106 Rallye. Dritter wurde Sebastian Schumann auf dem Ex-Magin-Polo. Sonntags kam Karl-Ernst Bartel mit seinem 86c Polo auf Platz zwei, gefolgt von Robert Bauer.

Thurner in Division IV unschlagbar
Zehn Starter traten am Samstag in Division IV an, sonntags waren es nur noch sieben. Als absolut überragend und an beiden Tagen unschlagbar erwies sich Michael Thurner mit seinem perfekt vorbereitetem Mazda MX5, der den Gesamtsieg nur knapp verpasste. Zweiter wurde am Samstag Andre Borkowsky vor dem M3 von Rainer Krug auf Platz drei, der größere Motorprobleme beklagte, die einen Start am Sonntag verhinderten. Sonntag überzeugte dann Sebastian Ruzicka auf Platz zwei mit seinem BMW vor Holger Wolfertz auf Audi TTS auf Rang drei.

Division V: Zwei Sieger
Unter den sechzehn Startern in der Division V erwies sich am Samstag Tagessieger Jan Walther (Mazda) als Schnellster. Auf Platz zwei landete ein Peugeot aus Berlin mit Christian Müller am Steuer. Dem Spezialisten für Hoosier-Rennreifen folgte Thomas Walther auf Platz drei. Sonntags gab es dann einen GTI-Sieg durch Fabian Schmitz. Auf Position zwei rangierte Thomas Walther, während der Müller-Peugeot diesmal mit knappen 0,07 Sekunden Rückstand als Dritter gewertet wurde.

Division VI: Doppelsieg für Budzisch
Mit 19 Startern ebenfalls gut besetzt war die Division VI, in der es einen Doppelsieg für Felix Budzisch gab. Einen starken zweiten Rang fuhr Eric Staubach ein, der Axel Duffner (BMW E30 M3) auf Distanz hielt. Sonntags lag dann Hans-Martin Gass auf Platz zwei, Dritter wurde Eric Staubach .

Beide Meisterschaftsaspiranten konnten in Bitburg in ihren Klassen voll punkten. Der Abstand zwischen Budzisch und Dichter ist minimal und auch um Platz drei gibt es ein Duell zwischen dem neuen Dritten Staubach und Jan Walther. Somit fällt die Entscheidung erst bei den letzten beiden DSM-Läufen am 23.10.22 in der Motorsportarena Oschersleben.

Weitere Infos

 

*): Nach 10 Läufen werden zwei Streichresultate berücksichtigt

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